JuraForum.de > Urteile > OLG-OLDENBURG > Urteil vom 30.04.2003, Aktenzeichen: 3 U 2/03
| Leitsatz: | 1. Hat der Täter den objektiven und subjektiven Tatbestand des § 142 StGB verwirklicht, so liegt darin zugleich eine vorsätzliche Verletzung seiner Aufklärungsobliegenheit in der Kaskoversicherung. Hieran vermag eine anschließend geübte tätige Reue nach § 142 Abs. 4 StGB nichts zu ändern. 2. Die generelle Annahme geringen Verschuldens im Sinne der Relevanzrechtsprechung in allen Fällen des § 142 Abs. 4 StGB kommt nicht in Betracht. |
| Rechtsgebiete: | VVG, StGB |
| Vorschriften: | VVG § 6 Abs. 3, StGB § 142 Abs. 4, |
| Stichworte: | Unfallflucht, Aufklärungsobliegenheit, Reue, tätige, |
| Verfahrensgang: | LG Osnabrück 9 O 2445/02 vom 17.12.2002 |
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