JuraForum.de > Urteile > OLG-OLDENBURG > Beschluss vom 16.10.2003, Aktenzeichen: 12 WF 100/03
| Leitsatz: | Wird entgegen § 121 Abs. 3 ZPO ein nicht beim Prozessgericht zugelassener Rechtsanwalt zur Vertretung uneingeschränkt beigeordnet, gelten für die Erstattung von Fahrt- und Abwesenheitsgeldern nicht die Einschränkungen des § 126 Abs. 1 BRAGO. Ist eine Beiordnung zu den Bedingungen eines beim Prozessgericht zugelassenen Rechtsanwalts beabsichtigt, erfordert es der Vertrauensschutz, dass diese Einschränkung im Bewilligungsbeschluss eindeutig zum Ausdruck kommt. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BRAGO |
| Vorschriften: | ZPO § 121 Abs. 3, BRAGO § 126, |
| Stichworte: | Prozesskostenhilfe, Beiordnung, Rechtsanwalt, auswärtiger, |
| Verfahrensgang: | AG Oldenburg 6 F 2422/02 |
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