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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht NürnbergVerkündungsdatum11 / 2003 

Oberlandesgericht Nürnberg

Entscheidungen 11 / 2003



Insgesamt sind 4 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:


OLG-NUERNBERG – Beschluss, Ws 1267/03 vom 27.11.2003

Rechtsgebiete:StVollzG
Leitsatz:1. Bei Anhaltung eines in fremder Sprache verfaßten Briefes der Ehefrau des Strafgefangenen sind Feststellungen erforderlich, ob die Absenderin nicht der deutschen Sprache mächtig ist und der Strafgefangene diese fremde Sprache lesen kann.

2. Trifft dies zu, ist zu berücksichtigen, daß der den familiären Kontakt betreffende Briefverkehr Art. 6 I GG berührt.

3. Eine davon zu unterscheidende Frage betrifft die Notwendigkeit der Übersetzung des fremdsprachigen Briefes und der Kostentragung.
Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, Ws 1267/03



OLG-NUERNBERG – Beschluss, 3 W 3411/03 vom 20.11.2003

Rechtsgebiete:ZPO
Leitsatz:Im Beschwerdeverfahren gegen die Erteilung einer Vollstreckungsklausel durch den Vorsitzenden der Zivilkammer nach den Vorschriften der EuGVVO bzw. des EuGVÜ entscheidet der Senat des Oberlandesgerichts durch 3 Richter, nicht der originäre Einzelrichter.
Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 3 W 3411/03

OLG-NUERNBERG – Beschluss, 7 WF 3303/03 vom 18.11.2003

Rechtsgebiete:BRAGO, ZPO
Leitsatz:1. Die Durchführung einer Güteverhandlung nach § 278 Abs. 2 ZPO n.F. löst in der Regel eine 10/10 Gebühr nach § 31 Abs. 1 Nr. 4 BRAGO aus.

2. Eine auf Grund einer Güteverhandlung nach § 278 Abs. 2 ZPO n.F. angefallene Gebühr nach § 31 Abs. 1 Nr. 4 BRAGO ermässigt sich nicht nachträglich dadurch, dass der Güteverhandlung keine streitige Verhandlung folgt.
Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 7 WF 3303/03

OLG-NUERNBERG – Beschluss, 10 WF 3523/03 vom 10.11.2003

Rechtsgebiete:BGB
Leitsatz:Auch wenn der einem minderjährigen Kind aus erster Ehe gegenüber erweitert Unterhaltspflichtige aus einer neuen Ehe ein Kleinkind hat und seine zweite dieses Kind betreuende Ehefrau seine häufigere Präsenz in der Familie einfordert, verbietet sich ein mit deutlichen Lohneinbußen verbundener Wechsel vom Fernverkehr in den Nahverkehr, wenn dadurch der Regelbedarf der Kinder nicht mehr zu decken ist.
Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 10 WF 3523/03


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