JuraForum.de > Urteile > Oberlandesgericht Nürnberg > Verkündungsdatum > 06 / 2001
Insgesamt sind 11 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 1 bis 4:
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Leitsatz: | Die Doppelstellung als Testamentsvollstreckerin einerseits und als gesetzliche Vertreterin der Erbin andererseits führt zu einem Interessengegensatz i.S.v. § 1629 Abs. 2 Satz 3 i.V.m. § 1796 BGB, der so erheblich ist, daß er die Wahrnehmung der beiden Ämter durch ein und dieselbe Person ausschließt. |
| Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 11 UF 1441/01 | |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Leitsatz: | Bei einer Verweisung des Rechtsstreits an das zuständige Gericht verlangt der Grundsatz möglichst kostengünstiger Prozessführung nicht, sich durch einen weit entfernt ansässigen Rechtsanwalt weiter vertreten zu lassen, wenn der weitere Verlauf des Verfahrens für die Partei nicht vorhersehbar ist. |
| Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 12 W 1435/01 | |
| Rechtsgebiete: | AKB |
| Leitsatz: | Beauftragt der Versicherer im Rahmen einer Regulierung in der Fahrzeug- (= Kasko -) Versicherung einen Sachverständigen mit der Erstattung eines Schadensgutachtens, so wird der Versicherungsnehmer in der Regel nicht in den Schutzbereich des Vertrages einbezogen. |
| Volltext: OLG-NUERNBERG - Urteil, 1 U 925/01 | |
| Rechtsgebiete: | WEG |
| Leitsatz: | Hat der Verwalter einer Wohnungseigentümergemeinschaft in eigenem Namen ein selbständiges Beweisverfahren wegen Mängeln an der Wohnanlage beantragt, bleibt er Partei, auch wenn er abberufen wurde. Der neue Verwalter oder die Eigentümergemeinschaft kann in dieses Verfahren als Antragstellerin eintreten. |
| Volltext: OLG-NUERNBERG - Beschluss, 6 W 1779/01 | |