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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht NürnbergUrteil vom 14.11.2001, Aktenzeichen: 4 U 2450/01 

OLG-NUERNBERG – Aktenzeichen: 4 U 2450/01

Urteil vom 14.11.2001


Leitsatz:1. Die bloße Anwesenheit eines erwachsenen Fußgängers auf einem unmittelbar neben den Bahngleisen verlaufenden Trampelpfad verpflichtet den Lokomotivführer nicht zur Abgabe eines Warnsignals.

2. Die Gefährdungshaftung des Bahnbetriebsunternehmers nach § 1 Abs. 1 HPflG tritt hinter dem Verschulden eines Fußgängers, der - ohne auf die Bahn zu achten - verbotswidrig die Gleise betritt, vollständig zurück.
Rechtsgebiete:HPflG
Vorschriften:§ 1 Abs. 1 HPflG, § 1 Abs. 4 HPflG
Verfahrensgang:LG Nürnberg-Fürth 2 O 9101/00

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2. Bei einem großen und luxuriösen Reisemobil ist eine Zuladungsmöglichkeit von nicht einmal 500 kg bis zum Erreichen des zulässigen Gesamtgewichts von 7,5 to unzureichend.

3. Der bei der Wandelung anzurechnende Gebrauchsvorteil eines Reisemobils berechnet sich im Regelfall nach der Formel

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