JuraForum.de > Urteile > OLG-NUERNBERG > Urteil vom 09.02.2009, Aktenzeichen: 14 U 1226/08
| Leitsatz: | Verstößt der Bürge, der gleichzeitig Geschäftsführer der Hauptschuldnerin ist, gegen seine Pflicht zur Insolvenzantragstellung, ist es ihm nicht verwehrt, sich gegenüber dem Gläubiger auf die Verjährung der Hauptforderung zu berufen. Der Umstand, dass dem Gläubiger nicht die Möglichkeit einer verjährungshemmenden Anmeldung seiner Forderungen in einem vom Bürgen beantragten Insolvenzverfahren eröffnet wurde, begründet nicht den Vorwurf der Rechtsmissbräuchlichkeit. |
| Rechtsgebiete: | BGB, GmbHG, InsO |
| Vorschriften: | BGB § 204 Abs. 1 Nr. 10, BGB § 242, GmbHG § 64 Abs. 1 a. F., InsO § 15 Abs. 1 n. F., |
| Verfahrensgang: | LG Ansbach, 3 O 1161/04 vom 08.05.2008 |
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