JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 31.05.2001, Aktenzeichen: 1 U 33/00
| Leitsatz: | 1. Bei der Beurteilung der Frage, ob eine an der Beurkundung beteiligte Kapitalgesellschaft ausnahmsweise keiner Belehrung über die Tragweite ihrer Willenserklärung bedarf, ist auf das konkrete Vertragswerk abzustellen und von den tatsächlich handelnden Personen auszugehen. 2. Auch ein Erfüllungsanspruch kann eine anderweitige Ersatzmöglichkeit dann darstellen, wenn durch eine Amtspflichtverletzung eines Notars bereits ein Schaden entstanden ist. |
| Rechtsgebiete: | BnotO, BeurkG, BGB, StGB, VONot, GmbHG, HGB |
| Vorschriften: | BNotO § 19, BNotO § 19 Abs. 1 Satz 3, BNotO § 19 Abs. 1, BeurkG § 21, BeurkG § 17, BGB § 1132 Abs. 2, BGB § 823 Abs. 2, BGB § 1132 Abs. 1, BGB § 434, BGB § 440, BGB § 325, BGB § 326 Abs. 1 S. 2, BGB § 288 Abs. 1, BGB § 291, StGB § 263, VONot § 18 Abs. 1, VONot § 18, GmbHG § 64 Abs. 2, GmbHG § 64 Abs. 1, HGB § 177 a, HGB § 130 a, |
| Verfahrensgang: | LG Halle 9 O 284/99 |
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