JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 25.09.2003, Aktenzeichen: 1 U 29/03
| Leitsatz: | Jedenfalls dann, wenn über einen in zweiter Instanz eingeführten neuen Streitgegenstand auf der Grundlage des nach §§ 529, 531 Abs. 2 ZPO n. F. zulässigen Prozessstoff dem Grunde nach verhandelt und - nämlich durch Klageabweisung - entschieden werden kann, ist eine Klageänderung entgegen des Wortlauts des § 533 ZPO n. F. zulässig, unabhängig davon, ob der Kläger seine geänderte Klage darüber hinaus auch auf neues Sachvorbringen zur Anspruchshöhe stützt, was nicht nach § 531 Abs. 2 ZPO n. F. zugelassen werden darf. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 529, ZPO § 531 Abs. 2 n. F., ZPO § 533 n. F., ZPO § 533 Nr. 1 n.F., ZPO § 533 Nr. 2, ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1 n.F., |
| Verfahrensgang: | LG Halle 4 O 312/01 vom 09.01.2003 |
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