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JuraForum.deUrteileOLG-NAUMBURGUrteil vom 24.08.2004, Aktenzeichen: 11 U 8/04 

OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 11 U 8/04

Urteil vom 24.08.2004


Leitsatz:1. Die vorrangige Auflassungsvormerkung ist ein Rechtsmangel.

2. Art. 233 § 13 EGBGB i. a. F. vom 21. September 1994 führt zu keinem gesetzlichen Vorrang der Auflassungsvormerkung zugunsten des widersprechenden Landes. Ein anders lautender Rangvermerk ist wirkungslos und führt zur Unrichtigkeit des Grundbuches.

3. Sieht der Grundstückskaufvertrag für den Fall der Ausübung gesetzlicher Grunderwerbsrechte ein Rücktrittsrecht vor, so kann der Käufer trotz rechtskräftiger Verurteilung des Verkäufers von Bodenreformland zur Auflassung an das berechtigte Land dann nicht vom Vertrag zurück treten, wenn sein Eigentumsverschaffungsanspruch durch eine vorrangige Vormerkung gesichert ist.
Rechtsgebiete: EGBGB, ZPO, BGB
Vorschriften:§ 13 EGBGB a.F. Art. 233, § 11 Abs. 3 Satz 1 EGBGB, § 13 Abs. 1 Satz 2 EGBGB, § 529 ZPO, § 346 ff. BGB, § 433 Abs. 1 Satz 1 BGB, § 873 Abs. 1 BGB, § 925 BGB, § 888 Abs. 1 BGB, § 879 BGB, § 880 Abs. 1 BGB, § 879 Abs. 3 BGB, § 879 Abs. 1 BGB
Verfahrensgang:LG Magdeburg 9 O 2127/03 vom 11.12.2003

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