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JuraForum.deUrteileOLG-NAUMBURGUrteil vom 23.08.2005, Aktenzeichen: 11 U 31/05 

OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 11 U 31/05

Urteil vom 23.08.2005


Leitsatz:1. Sind sich die Parteien eines Grundstückskaufs darüber einig, dass eine bestimmte, durch Gebäude und Mauern umgrenzte Fläche verkauft werden soll, kommt es auf die mit dieser Vorstellung nicht übereinstimmende und dahinter zurückbleibende Bezeichnung des Kaufgegenstandes in der notariellen Urkunde nicht an (unschädliche Falschbezeichnung).

2. Kann der Verkäufer nur das aus der Urkunde hervorgehende, aber nicht das verkaufte Grundstück zu Eigentum verschaffen, haftet er dem Käufer auf den Aufwand des Deckungsgeschäfts unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes aufgrund Nichterfüllung.
Rechtsgebiete:ZPO, EGZPO, BGB, SachenR
Vorschriften:ZPO § 156 Abs. 2 Nr. 1, ZPO § 296a Satz 2, ZPO § 313a Abs. 1 Satz 1, ZPO § 540 Abs. 2, ZPO § 543 Abs. 1, EGZPO § 26 Nr. 8 Satz 1, BGB § 195 a.F., BGB § 196, BGB § 241 Abs. 2 n.F, BGB § 242, BGB § 257, BGB § 280, BGB § 280 Abs. 1, BGB § 288 Abs. 1 Satz 2, BGB § 291, BGB § 311 Abs. 2 Nr. 1, BGB § 326 a.F., BGB § 325 Abs. 1 Satz 1 a.F., BGB § 325 Abs. 1 Satz 2 a.F., BGB § 431, BGB § 433 Abs. 1 Satz 1, BGB § 440 Abs. 1, BGB § 747 Satz 2, SachenR § 3 Abs. 1 Satz 1, SachenR § 4 Nr. 1, SachenR § 5 Abs. 1 Nr. 2,
Verfahrensgang:LG Magdeburg 6 O 541/04 vom 15.02.2005

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