JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 18.10.2005, Aktenzeichen: 3 U 38/05
| Leitsatz: | Schließen eine Gemeinde und ein Investor einen öffentlich-rechtlichen Vertrag zur Ablösung der Erschließungskosten und erweist sich dieser Ablösungsvertrag nachfolgend aus Gründen, die dem Bereich der Gemeinde zuzuordnen sind, als nichtig, kann die Gemeinde aus einem Verschulden bei Vertragsverhandlungen (c.i.c.) haften und ist danach zumindest zur Rückzahlung der bereits an sie geleisteten Ablösesumme verpflichtet. |
| Rechtsgebiete: | BGB, GVG, ZPO, VwVfG LSA, KAG-LSA, BauGB |
| Vorschriften: | BGB § 839, BGB § 852, BGB § 852 Abs. 1 a.F., GVG § 17 Abs. 2, GVG § 17 Abs. 2 Satz 1, GVG § 17a Abs. 3 Satz 1, GVG § 17a Abs. 4 Satz 4, GVG § 17a Abs. 4 Satz 5, ZPO § 529, VwVfG LSA § 54, KAG-LSA § 6 (1), KAG-LSA § 6 Abs. 7 Satz 5, BauGB § 127 Abs. 1, BauGB § 127 Abs. 2, BauGB § 133 Abs. 3 Satz 5, |
| Verfahrensgang: | LG Magdeburg 10 O 3052/04 vom 14.04.2005 |
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