JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 18.04.2002, Aktenzeichen: 8 UF 123/01
| Leitsatz: | Die nicht näher begründete Feststellung in den Urteilsgründen, der persönliche Eindruck des Beklagten und seine Anhörung im Termin hätten für das Gericht ausgereicht im festzustellen, dass keine Verletzung der Erwerbsobliegenheit vorliegt, ist als Entscheidungsgrundlage nicht ausreichend. Dies insbes. dann, wenn der Beklagte während zwei Kalenderjahren insgesamt nur 10 Bewerbungen nachweist und das Gericht feststellt, dass damit eine greifbare Obliegenheitsverletzung gegeben ist. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB, RegelbetragsVO |
| Vorschriften: | ZPO § 91, ZPO § 344, ZPO § 713, ZPO § 708 Nr. 10, BGB §§ 1601 ff., RegelbetragsVO § 2, |
| Verfahrensgang: | AG Aschersleben 4 F 388/00 |
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