JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 14.12.2004, Aktenzeichen: 1 U 47/04
| Leitsatz: | Ein Vermögensschaden ist dem Mandanten eines Rechtsanwalts bereits dann entstanden, wenn durch die Pflichtverletzung des Rechtsanwalts sämtliche außervertragliche Schadenersatzansprüche des Mandanten aus einem Unfall gegen mehrere Haftpflichtige verjährt sind, und zwar unabhängig davon, ob der Mandant ggf. noch vertragliche Schadenersatzansprüche gegen weitere Haftpflichtige geltend machen kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Voraussetzungen eines deliktischen Schadenersatzanspruches leicht darzulegen und zu beweisen waren (hier: Gefährdungshaftung beim Betrieb einer Eisenbahn). |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB, HPflG, EGZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 540 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 308, ZPO § 343 ZPO, ZPO § 256, BGB § 852 Abs. 1, BGB § 852 Abs. 2, HPflG § 1 Abs. 1, EGZPO § 26 Nr. 7, EGZPO § 26 Nr. 8, |
| Verfahrensgang: | LG Dessau 6 O 1628/02 |
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