JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 08.04.2003, Aktenzeichen: 11 U 255/01
| Leitsatz: | 1. Die Bindung des Berufungsgerichts an seine im aufhebenden und zurückverweisenden Urteil geäußerte Rechtsauffassung bezieht sich nur auf die Punkte, die unmittelbar zur Aufhebung führten. War ein Verfahrensfehler des erstinstanzlichen Gerichts Grund der Aufhebung, so binden in diesem Sinne nur die hierzu gemachten Ausführungen. 2. Zu den Auswirkungen eines zwischen der Gesellschaft und dem vertraglichen Schulder durch Prozessvergleich vereinbarten Erlasses auf die Haftung ihres Geschäftsführers nach § 43 Abs. 2 GmbHG wegen Verletzung der ihm bei der Abwicklung des vom Vergleich betroffenen Vertragsverhältnisses obliegenden Pflichten. |
| Rechtsgebiete: | GmbHG, BGB, EGZPO, EGBGB, ZPO |
| Vorschriften: | GmbHG § 42 Abs. 2, GmbHG § 43 Abs. 2, BGB § 255, BGB § 326 a. F., BGB § 328, BGB § 421, BGB § 422 Abs. 1, BGB § 423, BGB § 426, EGZPO § 26 Nr. 5 Satz 1, EGBGB Art. 229 § 5 Satz 1, ZPO § 563 Abs. 2 n. F., ZPO § 565 Abs. 2 a. F., |
| Verfahrensgang: | LG Halle 5 O 478/98 vom 10.08.2001 |
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