JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 06.06.2002, Aktenzeichen: 2 U 160/01
| Leitsatz: | 1. Ist ein Scheck einem früheren Eigentümer abhandengekommen, so haftet ein späterer Besitzer, der bei dem Besitzerwerb "bösgläubig" im Sinne der §§ 989, 990 BGB, 21 ScheckG war, aus diesen Vorschriften, wenn er den Scheck nicht mehr zurückgeben kann. 2. Bösgläubigkeit in diesem Sinne liegt vor, wenn sich aus den Umständen des Scheckerwerbs eine Vielzahl von Idizien ergeben, die zwar nicht jeweils für sich allein, aber doch in ihrer Gesamtheit belegen, dass der Scheck einem früheren Eigentümer abhanden gekommen sein muss. |
| Rechtsgebiete: | BGB, ScheckG, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 185, BGB § 675, BGB § 670, BGB § 989, BGB § 990, BGB § 812 Abs. 1, ScheckG § 21, ZPO § 101, ZPO § 711, ZPO § 92 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, |
| Verfahrensgang: | LG Halle 5 O 133/99 vom 16.11.2001 |
Um den Volltext vom OLG-NAUMBURG – Urteil vom 06.06.2002, Aktenzeichen: 2 U 160/01 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-NAUMBURG - 06.06.2002, 2 U 160/01" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum