JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Urteil vom 04.11.2004, Aktenzeichen: 2 U 69/04
| Leitsatz: | Wenn der Haftpflichtversicherer des Schädigers vorprozessual seine Verpflichtung anerkannt hat, den immateriellen Schaden des Geschädigten unter Berücksichtigung einer bestimmten Haftungsquote zu ersetzen, und wenn er erklärt hat, den Geschädigten so zu stellen, als wäre ein Feststellungsurteil mit einem dem Anerkenntnis entsprechenden Inhalt ergangen, unterliegt das Recht des Geschädigten, einen darüber hinausgehenden Mitverursachungsanteil des Schädigers bei der Bemessung des Schmerzensgeldes geltend zu machen, der Verjährung. |
| Rechtsgebiete: | BGB, StVO, PflVersG, EGBGB |
| Vorschriften: | BGB § 852 Abs. 2, BGB § 823 Abs. 1, BGB § 847, BGB § 852 Abs. 1, BGB § 205, BGB § 195, BGB § 209, StVO § 823 Abs. 1, StVO § 8 Abs. 1, StVO § 8 Abs. 2 S. 2, StVO § 9 Abs. 3 S. 1, PflVersG § 3 Nr. 1, PflVersG § 3 Nr. 2, EGBGB § 6 Abs. 1, EGBGB § 6 Abs. 3, EGBGB § 6 Abs. 4, |
| Verfahrensgang: | LG Magdeburg 4 O 2783/03 vom 19.04.2004 |
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