JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 28.04.2006, Aktenzeichen: 14 WF 50/06
| Leitsatz: | Ein sofortiges Anerkenntnis setzt voraus, dass es vorbehaltlos und vor allen Dingen rechtzeitig erfolgt, d.h. es muss je nach prozessualer Konstellation entweder bei gerichtlicher Wahl des frühen ersten Termins (§§ 272, 275) vor Stellung der Sachanträge im Termin erfolgen oder bei Anordnung des schriftlichen Verfahrens bereits vor der Verteidigungsanzeige, auf jeden Fall aber in der Klageerwiderung zum Ausdruck gebracht werden. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, GKG |
| Vorschriften: | ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, ZPO § 93, ZPO § 97 Abs. 1, ZPO § 99 Abs. 2, ZPO § 114, ZPO § 127 Abs. 2 Satz 2, ZPO § 127 Abs. 2 Satz 3, ZPO § 127 Abs. 4, ZPO § 567 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 568 Satz 2, ZPO § 569, ZPO § 569 Abs. 1, ZPO § 569 Abs. 2, GKG § 3 Abs. 2, GKG § 22 Abs. 1 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | AG Magdeburg 232 F 159/05 vom 02.02.2006 |
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