JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 27.08.2001, Aktenzeichen: 14 WF 125/01
| Leitsatz: | Die Notwendigkeit, Einwendungen des Gegners sachgerecht zu begegnen und überhaupt die durchgängig für einen normalen Sterblichen juristisch zu verschachtelte und überfrachtete Konzeption des so genannten vereinfachten Verfahrens, zumal im Zusammenspiel mit § 2 UnterhaltsanspassungsG, adäquat zu erfassen, lässt im Allgemeinen und erst recht im besonderen Falle die Beiordnung eines Rechtsanwaltes zur Vertretung im vereinfachten Verfahren nicht nur ratsam, sondern nachgerade unerlässlich und damit im Sinne des § 121 Abs. 2 ZPO erforderlich erscheinen. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB, BRAGO, GKG |
| Vorschriften: | ZPO § 655, ZPO § 93 d, ZPO § 577, ZPO § 652, ZPO § 93, ZPO § 655 Abs. 3, ZPO § 655 Abs. 1, ZPO § 655 Abs. 5, ZPO § 648 Abs. 2, ZPO § 121 Abs. 2, ZPO § 127 Abs. 2 Satz 2, ZPO § 121 Abs. 2 Satz 1 1. Fall, ZPO § 655 Abs. 5 Satz 1, ZPO § 655 Abs. 5 Satz 2, ZPO § 655 Abs. 3 Satz 2, ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, ZPO § 127 Abs. 4, BGB § 1612 b, BGB § 1612 c, BRAGO § 10 Abs. 1, BRAGO § 44 Abs. 1 Nr. 2, BRAGO § 44 Abs. 3, GKG § 11 Abs. 1, GKG § 17 Abs. 1, GKG § 25 Abs. 2 Satz 1, GKG § 25 Abs. 2 Satz 2, |
| Verfahrensgang: | AG Wittenberg 4 FH 86/01 |
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