JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 22.12.2005, Aktenzeichen: 8 WF 254/05
| Leitsatz: | Der Beschluss über die Zwangsgeldfestsetzung muss entweder im Text oder aufgrund einer in Bezug genommenen Anlage ausweisen, zu welcher Handlung oder Unterlassung der Schuldner verpflichtet ist (st.Rspr. des Senats vgl. 8 WF 40/01 vom 27.3.2001). Eine Zwangsgeldandrohung und / oder Festsetzung ist erst zulässig, wenn die Amtsermittlung - z.B. Befragung des anderen Ehegatten, Einholung von Auskünften bei Dritten - erfolglos geblieben ist. |
| Rechtsgebiete: | FGG |
| Vorschriften: | FGG § 19 c, FGG § 33, FGG § 33 Abs. 3, FGG § 53b Abs. 2 S. 2, |
| Verfahrensgang: | AG Aschersleben 4 F 407/04 vom 22.09.2005 |
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