JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 22.01.2008, Aktenzeichen: 1 AR 19/07 (Zust)
| Leitsatz: | 1. Im Verfahren auf gerichtliche Bestimmung der Zuständigkeit kommt eine Vorlage der Sache an den Bundesgerichtshof nach § 36 Abs. 3 ZPO nicht in Betracht, wenn das Oberlandesgericht in eigener, originärer Zuständigkeit und nicht anstelle des Bundesgerichtshofes entscheidet. 2. Wird im Anschluss an ein Mahnverfahren ein streitiges Verfahren nicht durchgeführt, so ist das Mahngericht, dass nach § 11 RVG für das vereinfachte Kostenfestsetzungsverfahren zuständige "Gericht des ersten Rechtszuges" (entgegen BGH, Beschluss vom 11. April 1991, I ARZ 136/91 - NJW 1991, 2084 zu § 19 BRAGO). |
| Rechtsgebiete: | ZPO, RVG |
| Vorschriften: | ZPO § 36 Abs. 3, RVG § 11, |
| Verfahrensgang: | AG Aschersleben 07-2302733-09-N vom 22.05.2007 LG Halle 3 O 167/07 vom 02.07.2007 |
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