JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 21.03.2002, Aktenzeichen: 14 WF 55/03
| Leitsatz: | Ist vor Ablehnung der Prozesskostenhilfe für das Hauptsachenverfahren über die beantragte einstweilige Anordnung die Gegenseite angehört worden, sind insoweit dort angefallene Gebühren und Auslagen erstattungsfähig. Nach Ablehnung der beantragten Prozesskostenhilfe ist die Grundlage für eine einstweilige Regelung entfallen. Mangels einer anhängig gewordenen Hauptsache ist ausnahmsweise für das einstweilige Anordnungsverfahren eine Kostenentscheidung nach Maßgabe der allgemein geltenden Verfahrensregelungen zulässig. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, GKG, BRAGO |
| Vorschriften: | ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, ZPO § 91 Abs. 1 Satz 1, letzter Halbsatz, ZPO § 99 Abs. 1, ZPO § 99 Abs. 2 Satz 1, letzter Halbsatz, ZPO § 118 Abs. 1 Satz 4, ZPO § 269 Abs. 3 Satz 3, ZPO § 269 Abs. 4, ZPO § 269 Abs. 5, ZPO § 567 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 567 Abs. 2 Satz 1, ZPO § 620 g, ZPO § 644, ZPO § 644 Satz 2, GKG § 1 Abs. 1, GKG § 11 Abs. 1, GKG § 20 Abs. 2 Satz 1, BRAGO § 41 Abs. 1 Satz 1 lit. f, |
| Verfahrensgang: | AG Wittenberg 5 F 775/02 vom 26.11.2002 |
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