JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 20.01.2003, Aktenzeichen: 8 UF 230/02
| Leitsatz: | Entgegen der ständigen Rechtsprechung des Senats hat der BGH durch Beschluss vom 4. Dezember 2002, Az. XII ZB 12/00 (noch nicht veröffentlicht) entschieden, dass die Aussetzung nach § 2 VAÜG keine Endentscheidung zum Versorgungsausgleich darstellt und daher weder die - befristete - Beschwerde zum OLG gegeben ist noch die Rechtsbeschwerde hiergegen zugelassen werden kann. Der Senat gibt seine Rechtsprechung zu § 2 VAÜG daher auf. Zur Vermeidung der Aussetzung bei - geringen - Anwartschaften wird auf die Möglichkeit von Vereinbarungen hingewiesen ( BGH vom 5.9.2001, Az. XII ZB 28/97 in FamRZ 2001, 1701-1703 (Leitsatz und Gründe) = MDR 2001, 1410-1411 (Leitsatz und Gründe) = BGHReport 2002, 20-21 (Leitsatz und Gründe) = FuR 2001, 539-542 (Leitsatz und Gründe) = NJW-RR 2002, 290-291 (Leitsatz und Gründe) = LM BGB § 1587o Nr 1 (7/2002) (Leitsatz und Gründe) = EzFamR BGB § 1587a Nr 114 (Leitsatz und Gründe) = EBE/BGH 2001, BGH-Ls 600/01 (Leitsatz) = EzFamR aktuell 2001, 389 (Leitsatz) = NJ 2002, 96 (Leitsatz) = FamRB 2002, 40 (red. Leitsatz) = FPR 2002, 85 (Leitsatz) ). |
| Rechtsgebiete: | VAÜG |
| Vorschriften: | VAÜG § 2, |
| Verfahrensgang: | AG Aschersleben 4 F 428/01 vom 10.10.2002 |
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