JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 19.12.2001, Aktenzeichen: 10 SchH 3/01
| Leitsatz: | 1. Ein Schiedsrichter kann abgelehnt werden, wenn tatsächliche Umstände vorliegen, die berechtigte Zweifel an seiner Unparteilichkeit oder Unabhängigkeit aufkommen lassen, oder wenn er die zwischen den Parteien vereinbarten Voraussetzungen nicht erfüllt. Hinsichtlich des erstgenannten Ablehnungsgrundes ist ergänzend auf die Grundsätze abzustellen, die für die Ablehnung eines Richters gelten. 2. Besorgnis der Befangenheit im Hinblick auf berufliche und wirtschaftliche Berührungspunkte zwischen dem Einzelschiedsrichter und dem Geschäftsführer einer Streitpartei (hier: verneint). |
| Rechtsgebiete: | SGG, FGO, VwGO, SchiedsVfG, SGO, BGB, GVG, ArbGG, ZPO |
| Vorschriften: | SGG § 98, FGO § 70, VwGO § 83, SchiedsVfG § 1 Abs. 3, SGO § 10 Abs. 1, SGO § 11 Abs. 1, SGO § 11 Abs. 2 Satz 1, BGB § 193, BGB § 188 Abs. 1, GVG § 17 b Abs. 1, ArbGG § 48 Abs. 1, ZPO § 41, ZPO § 42, ZPO § 43, ZPO § 44, ZPO § 1037, ZPO § 1032, ZPO §§ 1025 ff., ZPO § 222 Abs. 1, ZPO § 1062 Abs. 1 Nr. 1, ZPO § 281 Abs. 2 Satz 5, ZPO § 1036 Abs. 2 Satz 1, ZPO § 1036 Abs. 2 Satz 2, |
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