OLG-NAUMBURG – Aktenzeichen: 3 WF 144/03

Beschluss vom 18.09.2003


Leitsatz:Wird Zwangsgeld festgesetzt um eine einstweilige Anordnung durchzusetzen ist hiergegen eine sofortige Beschwerde nicht zulässig, denn bezüglich einer Zwischenentscheidung reicht der Rechtsweg nicht weiter als in der Hauptsache. Gegen eine einstweilige Anordnung zum Umgangsrecht ist eine sofortige Beschwerde jedoch ausgeschlossen.
Rechtsgebiete:ZPO, KostO, FGG
Vorschriften:§ 172 Abs. 1 Satz 1 ZPO, § 131 KostO, § 13 a FGG
Verfahrensgang:AG Zerbst 7 F 136/03 vom 14.08.2003

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