JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 16.01.2002, Aktenzeichen: 5 W 67/01
| Leitsatz: | 1. Wer als Bieter im Zwangsversteigerungsverfahren eine ihm günstige Rechtslage in unlauterer Weise geschaffen hat, handelt sittenwidrig, wenn er diese Rechtslage ausnutzt, um zu Lasten anderer Vorteile zu erzielen. 2. Wird in einem Zwangsversteigerungsverfahren der Zuschlag an einen zahlungsunfähigen oder jedenfalls zahlungsunwilligen Bieter herbeigeführt, damit ein Wiederversteigerungsverfahren stattfindet, in dem das Verschleuderungsverbot des § 85 a Abs. 1 ZVG im Hinblick auf § 85 Abs. 3 ZVG vom Meistbietenden umgangen wird, ist der Zuschlag im Wiederversteigerungsverfahren zu versagen. |
| Rechtsgebiete: | ZVG, ZPO, GKG |
| Vorschriften: | ZVG § 95, ZVG § 33, ZVG § 85 a Abs. 1, ZVG § 85 Abs. 3, ZVG § 85 a Abs. 3, ZVG § 74 a Abs. 1, ZVG § 83 Nr. 6, ZPO § 3, ZPO § 800, ZPO § 793 Abs. 2 a. F., ZPO § 568 Abs. 2 Satz 2 a. F., ZPO § 97 Abs. 1, GKG § 12 Abs. 1, GKG § 14 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Halle 2 T 80/01 AG Zeitz 5 K 18/99 |
Um den Volltext vom OLG-NAUMBURG – Beschluss vom 16.01.2002, Aktenzeichen: 5 W 67/01 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-NAUMBURG - 16.01.2002, 5 W 67/01" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum