JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 15.08.2001, Aktenzeichen: 2 Ww 18/01
| Leitsatz: | 1. Grundsätzlich gilt nach § 3 Abs. 2 Satz 2 GrdstVG der Notar, der den Vertrag beurkundet hat, auch als ermächtigt, die Genehmigung zu beantragen, mit der Folge, dass dann auch die Zustellung des Bescheides an den Notar als Bevollmächtigten erfolgen kann. 2. Beschränken die Parteien eines Grundstückskaufvertrages aber die Zustellungsvollmacht des beurkundenden Notars auf die Empfangnahme eines stattgebenden Bescheides, ist ein versagender Bescheid den Vertragsparteien persönlich zuzustellen. |
| Rechtsgebiete: | RSG, GrdstVG, LwVG |
| Vorschriften: | RSG § 4, RSG § 10 Satz 1, GrdstVG § 2, GrdstVG § 12, GrdstVG § 6 Abs. 2, GrdstVG § 6 Abs. 1, GrdstVG § 3 Abs. 2 Satz 2, GrdstVG § 6 Abs. 1 Satz 1, GrdstVG § 9 Abs. 1 Nr. 1, GrdstVG § 2 Abs. 1 Satz 3, LwVG § 42 Abs. 2, LwVG § 45, |
| Verfahrensgang: | AG Stendal 4 Lw 58/00 |
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