JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 04.07.2001, Aktenzeichen: 8 WF 135/01
| Leitsatz: | Nach dem Wortlaut und auch dem Sinn des § 1674 BGB muss die rechtliche Klarheit der Vertretung und Verwantwortung für das Kind gesichert sein, was nicht der Fall ist, wenn der andere Elternteil tatsächlich, insbes. gegen seinen Willen, verhindert ist. Die Anordnung des Ruhens ist der geringere Eingriff in das Elternrecht und hat Vorrang vor einer einseitigen Sorgerechtsübertragung. |
| Rechtsgebiete: | FGG, BGB |
| Vorschriften: | FGG § 49, FGG § 49a, BGB § 1674, BGB § 1671, BGB § 1666, BGB § 1671, |
| Verfahrensgang: | AG Halle-Saalkreis 23 F 1170/01 |
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