JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 03.08.2005, Aktenzeichen: 8 UF 136/05
| Leitsatz: | Eine Einbenennung scheidet aus, wenn zwischen dem Kind und dem leiblichen Vater eine tragfähige Beziehung besteht. Für die Ersetzung reicht aber auch nicht aus, dass die Namensangleichung zweckmässig und dem Kindeswohl dienlich erscheint, sondern die Einbenennung muss für das Kindeswohl unabdingbar sein (BGH NJW 2002, 300). |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 1618 Satz 4, |
| Verfahrensgang: | AG Merseburg 19 F 492/04 vom 22.06.2005 |
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