JuraForum.de > Urteile > OLG-NAUMBURG > Beschluss vom 01.09.2008, Aktenzeichen: 8 UF 124/08
| Leitsatz: | Übersieht das Familiengericht, dass eine Startgutschrift rentenferner Versicherter zu berücksichtigen ist, steht dem Senat keine Sachentscheidungsbefugnis zu. Vielmehr ist das Verfahren an das Familiengericht zurückzugeben, damit dieses als Gericht erster Instanz über die Aussetzung und deren Umfang selbst entscheiden kann und den Parteien somit beide Tatsacheninstanzen erhalten bleiben (vgl. Borth FamRZ 08, 326 und Rehme FuR 08, 216). |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 621 Abs. 1 Nr. 6, ZPO § 621 e Abs. 1, ZPO § 621 e Abs. 3, ZPO § 629 a Abs. 2 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | AG Haldensleben, 16 F 155/07 vom 29.05.2008 |
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