JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Urteil vom 29.11.2001, Aktenzeichen: 24 U 138/01
| Leitsatz: | I. Kauft jemand ein angeblich für echt gehaltenes Gemälde für 3.500 DM und behauptet er später, es handle sich um eine Kopie im Wert von 5.000 DM, so kann er nicht aus dem rechtlichen Gesichtspunkt eines Verschuldens bei Vertragsschluss den behaupteten Wert des Originalgemäldes (hier: des Malers K, 18. Jahrhundert) als Erfüllungs- oder als Vertrauensschaden ersetzt verlangen. II. Bestätigt der Verkäufer auf Nachfrage die Echtheit des Bildes, stellt dies noch keine Zusicherung, sondern nur eine Beschreibung der Beschaffenheit des Bildes dar. |
| Rechtsgebiete: | BGB, StGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 459, BGB § 463, BGB § 278, BGB § 823 Abs. 2, BGB § 831, StGB § 263, ZPO § 97, ZPO § 101 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 711, ZPO § 546 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG Augsburg 8 O 502/00 |
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