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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 23.06.2005, Aktenzeichen: 6 U 3737/04 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 6 U 3737/04

Urteil vom 23.06.2005


Leitsatz:Ein Sortenschutzinhaber hat auch bei Vorliegen von Anhaltspunkten für Aufbereitungshandlungen gegenüber einem Aufbereiter keinen Anspruch auf Unterlassung von Aufbereitungshandlungen, da es an einer Rechtsgrundlage dafür fehlt. Insbesondere kann Art. 94 Abs. 1 Buchstabe a i.V.m. Art. 13 GemSortVO bzw. § 37 Abs. 1 SortG keine Unterlassungsverpflichtung entnommen werden.
Rechtsgebiete:SortG, NachbauVO, VO (EG), Nr. 2100/94 des Rates vom 27.07.1994 über den gemeinschaftlichen Sortenschutz (GemSortVO)
Vorschriften:SortG § 37 Abs. 1, NachbauVO Art. 17, VO (EG), Nr. 2100/94 des Rates vom 27.07.1994 über den gemeinschaftlichen Sortenschutz (GemSortVO) Art. 94 Abs. 1 Buchstabe a, VO (EG), Nr. 2100/94 des Rates vom 27.07.1994 über den gemeinschaftlichen Sortenschutz (GemSortVO) Art. 13 Abs. 3,
Stichworte:Wettbewerbsrecht und gewerblicher Rechtsschutz,
Verfahrensgang:LG München I 21 O 15705/03 vom 19.05.2005

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