JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Urteil vom 20.01.2005, Aktenzeichen: 6 U 3236/04
| Leitsatz: | 1. Das Anerbieten von Schleichwerbung im öffentlich-rechtlichen Fernsehen stellt eine sittenwidrige Handlung dar. 2. Besteht der begründete Verdacht des Anerbietens von Schleichwerbung im öffentlichen-rechtlichen Fernsehen, so kann die Handlung zur Aufklärung dieses Verdachts im Rahmen einer zulässigen journalistischen verdeckten Recherche keine Unterlassungsansprüche bzw. Folgeansprüche des Anbieters begründen. |
| Rechtsgebiete: | UWG, StGB, BGB, GG |
| Vorschriften: | UWG § 3, UWG § 4, UWG § 5, UWG § 17, StGB § 823, StGB § 826, StGB § 1004, BGB § 201, GG Art. 5, |
| Stichworte: | Wettbewerbsrecht und gewerblicher Rechtsschutz, |
| Verfahrensgang: | LG München I 9 HKO 11155/04 vom 04.05.2004 |
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