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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 19.12.2007, Aktenzeichen: 7 U 3009/04 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 7 U 3009/04

Urteil vom 19.12.2007


Leitsatz:War dem Mitarbeiter einer Bank, der einem Kunden Fondsanteile empfohlen hat, nicht bewusst, den Anleger darüber aufklären zu müssen, dass und in welcher Höhe die Bank Rückvergütungen aus Ausgabeaufschlägen und Verwaltungskosten von der Fondsgesellschaft erhält, so haftet die Bank nicht aus vorsätzlicher Aufklärungspflichtverletzung (Anschluss an BGHZ 170, 226). Auch wenn das Unterlassen der Aufklärung auf einem Organisationsverschulden der Bank beruht, lässt dies allein nicht die Feststellung vorsätzlichen Handelns zu.
Rechtsgebiete:WpHG, BGB, HGB
Vorschriften:WpHG § 31, WpHG § 31 Abs. 1 Nr. 2, WpHG § 37a, BGB § 31, BGB § 242, BGB § 278, BGB § 280 Abs. 1, BGB § 667, HGB § 384 Abs. 2,
Verfahrensgang:LG München I 11 HKO 15075/03

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