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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 17.12.2008, Aktenzeichen: 7 U 4791/06 



OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 7 U 4791/06

Urteil vom 17.12.2008


Leitsatz:1. Übernimmt der Verkäufer von Wechseln in einem Forfaitierungsvertrag die Garantie für den rechtlichen Bestand der Wechsel und Avale, so trägt der Käufer die volle Darlegungs- und Beweislast für den Eintritt des Garantiefalles (Hier die fehlende Begründung der Wechselbürgschaft durch eine malaysische Behörde). Er kann jedoch Beweiserleichterungen in Anspruch nehmen.

2. Der Geltendmachung des Anspruchs gegen den Garanten ohne Vorausklage gegen die Wechselbürgin stellt weder einen Verstoß gegen Treu und Glauben noch einen Rechtsmissbrauch dar.
Rechtsgebiete:BGB, HGB, ZPO, RVG, VV RVG
Vorschriften:BGB § 133, BGB § 157, BGB § 164, BGB § 179, BGB § 242, BGB § 254, BGB § 273, BGB § 281 Abs. 5, BGB § 284, BGB § 286, BGB § 286 Abs. 1, BGB § 286 Abs. 3, BGB § 288, BGB § 311 a Abs. 2, BGB § 311 a Abs. 2 Satz 1, BGB § 311 a Abs. 2 Satz 2, BGB § 311 a Abs. 2 Satz 3, BGB § 346 Abs. 1, BGB § 363, BGB § 812, HGB § 349, ZPO § 293, RVG § 13, VV RVG Nr. 2400,
Verfahrensgang:LG München I, 11 HKO 21619/05

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