JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Urteil vom 15.11.2000, Aktenzeichen: 7 U 3916/00
| Leitsatz: | Leitsatz: 1. Die Aktiengesellschaft wird auch bei einer Anfechtungsklage, die sich gegen Beschlüsse der Hauptversammlung zur Entlastung der Verwaltung richtet, den gesetzlichen Bestimmungen entsprechend durch Vorstand und Aufsichtsrat vertreten (Doppelvertretung). 2. Die Entlastung der Verwaltung einer Aktiengesellschaft, die im Wege der Fusion entstanden ist, hat keine Wirkung für die verschmolzene Alt-Aktiengesellschaft. Vorwürfe gegen Organmitglieder aus einer Zeit, in der diese lediglich Organen der Altgesellschaft angehört haben, können eine gegen die fusionierte Gesellschaft gerichtete Anfechtungsklage von daher nicht begründen. |
| Rechtsgebiete: | AktG, ZPO, BGB, StGB, Umwandlungsgesetz, HGB |
| Vorschriften: | AktG § 246 Abs. 1, AktG § 248, AktG § 249, AktG § 249 Abs. 1, AktG § 246 Abs. 2, AktG § 112, AktG § 120, AktG § 241, AktG § 241 Nr. 3, AktG § 241 Nr. 4, AktG § 250, AktG § 253, AktG § 256, AktG § 93 Abs. 2, ZPO § 69, ZPO § 97 Abs. 1, ZPO § 708 Nr. 10, ZPO § 711, ZPO § 546 Abs. 2, BGB § 138, StGB § 203, StGB § 140, Umwandlungsgesetz § 313, HGB § 331, |
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