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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 15.05.2002, Aktenzeichen: 7 U 2371/01 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 7 U 2371/01

Urteil vom 15.05.2002


Leitsatz:1. Die nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 23.6.1997 (NJW 1997, S. 2815 - Siemens/Nold) an die Begründung des Vorstandsberichts zur Schaffung genehmigten Kapitals unter Bezugsrechtsausschluß zu stellenden (reduzierten) Anforderungen sind jedenfalls dann nicht erfüllt, wenn der Bericht nur aus einer floskelhaften Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen besteht, bei der eine "strategische Neuausrichtung" der Gesellschaft auch nicht ansatzweise erläutert wird.

2. Die formelhafte Wiederholung eines solchen Vorstandsberichts stellt keine den Grundsätzen einer gewissenhaften und getreuen Rechenschaft entsprechende Beantwortung von Fragen dar, die in Wahrnehmung des Auskunftsrechts nach § 131 Abs. 1 AktG gestellt werden.
Rechtsgebiete: AktG, ZPO
Vorschriften:§ 131 Abs. 1 AktG, § 186 Abs. 4 AktG, § 203 Abs. 1 AktG, § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, § 186 Abs. 4 Satz 2 AktG, § 203 Abs. 2 Satz 2 AktG, § 711 ZPO, § 97 Abs. 1 ZPO, § 708 Nr. 10 ZPO, § 543 Abs. 1 Ziffer 1 ZPO
Verfahrensgang:LG München I 5 HKO 12702/00 vom 25.01.2002

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