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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 13.01.2009, Aktenzeichen: 5 U 2379/08 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 5 U 2379/08

Urteil vom 13.01.2009


Leitsatz:Die Genehmigungsfiktion der Nr. 7 Abs. 3 der AGB-Banken wird durch die öffentliche Bekanntmachung der Bestellung eines vorläufigen oder endgültigen Insolvenzverwalters zerstört, wenn zum Zeitpunkt, zu dem die öffentliche Bekanntmachung gemäß § 9 Abs. 1 Satz 3 InsO als bewirkt gilt, die 6-Wochen-Frist nach Zugang des Rechnungsabschlusses nach Nr. 7 Abs. 3 AGB-Banken noch nicht abgelaufen war (Abweichung sowohl von BGH Urteil vom 25.10.2007 - IX ZR 217/06, NJW 2008, 63 als auch von BGH, Urteil vom 10.06.2008 - XI ZR 283/07, NJW 2008, 3348).
Rechtsgebiete:AGB-Banken, InsO
Vorschriften:AGB-Banken Nr. 7 Abs. 3, InsO § 9 Abs. 1, InsO § 21 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2, InsO § 22 Abs. 1, InsO § 22 Abs. 2, InsO § 23 Abs. 1, InsO § 27 Abs. 2 Nr. 2, InsO § 30 Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Ingolstadt, 33 O 1102/07 vom 07.02.2008

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