JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Urteil vom 12.10.1999, Aktenzeichen: 4 UF 57/99
| Leitsatz: | 1. Zerschlägt sich der Verwendungszweck für Aufwendungen auf ein Grundstück nach der Eheschließung, zählt die dadurch entstandene Ausgleichsforderung nicht zum Anfangsvermögen i.S.v. § 1374 BGB. 2. Ein fiktives Geldeinkommen für den Wohnvorteil der Ehewohnung ist auch nach dem trennungsbedingten Auszug beider Ehegatten bedarfsprägend i.S.v. § 1578 BGB anzusetzen, soweit das "tote Kapital" durch nicht prägendes Einkommen eines oder beider Ehegatten ersetzbar ist. 3. Für die die ehelichen Lebensverhältnisse prägende Haushaltseinführung ist, abweichend von der ständigen Rechtsprechung des BGH, ein fiktives Geldeinkommen anzusetzen. Dieses wirkt sich bedarfserhöhend i.S.v. § 1578 BGB aus, soweit es durch nicht prägendes Einkommen eines oder beider Ehegatten ersetzbar ist. OLG München Urteil 12.10.1999 - 4 UF 57/99 - 409 F 1033/96 AG Augsburg |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 1374, BGB § 1578, |
Um den Volltext vom OLG-MUENCHEN – Urteil vom 12.10.1999, Aktenzeichen: 4 UF 57/99 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"OLG-MUENCHEN - 12.10.1999, 4 UF 57/99" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum