JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Urteil vom 12.01.2005, Aktenzeichen: 7 U 3820/04
| Leitsatz: | 1. Die dem Subunternehmer im Tiefbau obliegende Verkehrssicherungspflicht endet nicht mit der Beendigung seiner Tätigkeit und dem Abzug von der Baustelle. Er muss die von ihm geschaffene Gefahrenquelle sichern, entweder indem er selbst für eine dauerhafte Absicherung während seiner Abwesenheit sorgt oder die Verantwortung jemand anderem überträgt. 2. Ein Schmerzensgeld von 2000 Euro ist angemessen für den durch den Sturz vom Fahrrad verursachten Bruch des linken Ellenbogens mit notwendiger Resektion des Radiusköpfchens mit einer fünf Monate andauernden Bewegungseinschränkung. |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 287, |
| Verfahrensgang: | LG München I 19 O 13829/02 I vom 19.05.2004 |
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