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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht MünchenUrteil vom 10.08.2006, Aktenzeichen: 1 U 2438/06 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 1 U 2438/06

Urteil vom 10.08.2006


Leitsatz:1. Wenn die Patientin eine regelmäßige Blutung angibt, muss der Frauenarzt nicht routinemäßig nach dem Datum der vorletzten Periodenblutung fragen, nur um die Richtigkeit dieser Angabe zu überprüfen.

2. Ein bestimmter medizinischer Befund ist nur dann hinreichend wahrscheinlich, wenn für ihn zumindest eine überwiegende Wahrscheinlichkeit im Sinne von mehr als 50 % besteht (Anschluss an OLG Köln VersR 2004, 247).
Rechtsgebiete:BGB, ZPO
Vorschriften:§ 823 Abs. 1 BGB, § 847 Abs. 1 a. F. BGB, § 412 ZPO
Verfahrensgang:LG Traunstein 3 O 1898/03 vom 18.01.2006

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2. Soweit der Betreuer nach dem Tod des Betroffenen (über die Abwicklung hinaus) Geschäfte besorgt, die nicht ohne Gefahr aufgeschoben werden können, bis der Erbe anderweitig Fürsorge treffen kann (§ 1698b BGB), sind diese Tätigkeiten auf der Basis einer Einzelaufstellung nach Zeitaufwand konkret zu vergüten.
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