( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENUrteil vom 07.12.2006, Aktenzeichen: 29 U 3845/06 



OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 29 U 3845/06

Urteil vom 07.12.2006


Leitsatz:1. Die Unternehmensbezogenheit einer urheberrechtsverletzenden Handlung als ungeschriebenes Tatbestandsmerkmal des § 100 Satz 1 UrhG ist grundsätzlich vom Anspruchsteller darzulegen und zu beweisen.

2. Steht der Anspruchsteller außerhalb des Geschehensablaufs und kann er von sich aus nicht den Sachverhalt ermitteln, während der in Anspruch genommene Unternehmensinhaber über die hierfür erforderlichen Informationen verfügt oder diese sich unschwer zu verschaffen vermag, so darf dieser sich nicht auf ein einfaches Bestreiten der Unternehmensbezogenheit der Verletzungshandlung zurückziehen, sondern muss sich nach den Grundsätzen der "sekundären Behauptungslast" an der Aufklärung des Sachverhalts beteiligen.
Rechtsgebiete:UrhG, ZPO
Vorschriften:UrhG § 100 Satz 1, ZPO § 138 Abs. 3,
Verfahrensgang:LG München I 21 O 4177/04 vom 25.01.2006

Volltext

Um den Volltext vom OLG-MUENCHEN – Urteil vom 07.12.2006, Aktenzeichen: 29 U 3845/06 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/olg-muenchen/olg-muenchen-urteil-vom-07-12-2006-az-29-u-384506

"OLG-MUENCHEN - 07.12.2006, 29 U 3845/06" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN