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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht MünchenBeschluss vom 25.05.2005, Aktenzeichen: 34 Wx 24/05 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 34 Wx 24/05

Beschluss vom 25.05.2005


Leitsatz:1. Steht das vermietete Wohnungseigentum einer Mehrzahl von Personen als Gesellschaftern bürgerlichen Rechts zu, so sind richtige Adressaten eines im Wohnungseigentumsverfahren gestellten Unterlassungsantrags die einzelnen Gesellschafter in ihrer gesamthänderischen Verbundenheit. Ob daneben auch die Gesellschaft bürgerlichen Rechts selbst im Wohnungseigentumsverfahren in Anspruch genommen werden kann, bleibt unentschieden.

2. Bezeichnet der Antragsteller in einem wohnungseigentumsrechtlichen Unterlassungsverfahren als Antragsgegner die Gesellschaft, verweist jedoch zur Identifizierung des Antragsgegners auf den von ihm vorgelegten Grundbuchauszug, kann davon ausgegangen werden, dass er die Gesellschafter als Wohnungseigentümer und nicht die Gesellschaft in Anspruch nehmen will.

3. Zulässigkeit der Nutzung einer Wohnung als Tierarztpraxis.
Rechtsgebiete:BGB, WEG
Vorschriften:§ 1004 Abs. 1 BGB, § 15 Abs. 3 WEG, § 43 Abs. 1 Nr. 1 WEG
Verfahrensgang:LG München I 1 T 19976/04 vom 26.01.2005
AG München UR II 391/04

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