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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENBeschluss vom 25.01.2007, Aktenzeichen: 33 Wx 6/07 



OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 33 Wx 6/07

Beschluss vom 25.01.2007


Leitsatz:1. Ein Betreuer ist nicht allein deshalb als ungeeignet gemäß § 1908b Abs. 1 BGB zu entlassen, weil er lebenserhaltende Maßnahmen gegenüber dem Betroffenen unter Berufung auf dessen unterstellten Willen ablehnt (vgl. OLG Frankfurt NJW 2006, 3463)

2. Die unterlassene Einholung der vormundschaftsgerichtlichen Genehmigung vor einem Behandlungsabbruch (hier: Einstellung der Sondenernährung) stellt keinen Pflichtverstoß des Betreuers dar, wenn der Arzt die weitere Behandlung nicht für medizinisch indiziert hält und deshalb nicht "anbietet" (vgl. BGHZ 154, 205).
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 1908b Abs. 1,
Verfahrensgang:LG Traunstein 4 T 4241/06 vom 07.12.2006
AG Altötting XVII 394/02

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