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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENBeschluss vom 23.01.2009, Aktenzeichen: 31 Wx 33/08 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: 31 Wx 33/08

Beschluss vom 23.01.2009


Leitsatz:1. Die Unterscheidung des deutschen Namensrechts in Familienname, Ehename und Geburtsname ist dem englischen Recht fremd.

2. Verlangt das deutsche Personenstandsrecht die Eintragung eines vom Familiennamen abweichenden Geburtsnamens, so kann grundsätzlich der nach englischem Recht zuerst erworbene Name einer englischem Namensstatut unterliegenden Person, die ihren Namen nach englischem Recht geändert hat, als Geburtsname eingetragen werden.
Rechtsgebiete:BGB, EGBGB, PStG, PStV
Vorschriften:BGB § 1355 Abs. 6, EGBGB Art. 10 Abs. 1, PStG § 11 a.F., PStG § 15, PStV § 9 a.F., PStV § 23,
Verfahrensgang:LG Traunstein, 4 T 3284/06 vom 20.12.2007
AG Traunstein, 3 UR III 1338/06

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