JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Beschluss vom 22.12.2005, Aktenzeichen: 33 Wx 176/05
| Leitsatz: | 1. Für das Verfahren über einen Antrag auf Aufhebung der Betreuung gilt der Grundsatz der Amtsermittlung. Besondere verfahrensrechtliche Vorschriften bestehen dann nicht, wenn das Vormundschaftsgericht dem Antrag auf Aufhebung der Betreuung nicht entsprechen will (vgl. BayObLG FamRZ 1998, 323). 2. Es ist nicht zu beanstanden, wenn der Tatrichter zur Aufklärung, ob eine Betreuung weiterhin erforderlich ist, ein Sachverständigengutachten in Auftrag gibt, weil das letzte Gutachten mehr als 1 1/2 Jahre zurückliegt und aus Schreiben des Betroffenen Anhaltspunkte für paranoide Vorstellungen erkennbar sind. |
| Rechtsgebiete: | BGB, FGG |
| Vorschriften: | BGB § 1908d Abs. 1, BGB § 1908d Abs. 2, FGG § 12, FGG § 69i Abs. 3, FGG § 69i Abs. 6, |
| Verfahrensgang: | LG Nürnberg-Fürth 13 T 5306/05 vom 18.07.2005 AG Nürnberg XVII 1885/02 |
Um den Volltext vom OLG-MUENCHEN – Beschluss vom 22.12.2005, Aktenzeichen: 33 Wx 176/05 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
Sie lesen gerade das Thema "OLG-MUENCHEN - 22.12.2005, 33 Wx 176/05" © JuraForum.de — 2003-2013
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum