JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Beschluss vom 13.08.2007, Aktenzeichen: 34 Wx 144/06
| Leitsatz: | 1. In Wohnungseigentumssachen der freiwilligen Gerichtsbarkeit, die einen Schadensersatz- oder Aufopferungsanspruch zum Gegenstand haben, ist das Landgericht auch dann zur Entscheidung über die Erstbeschwerde berufen, wenn ein Beteiligter seinen allgemeinen Gerichtsstand im Ausland hat (im Anschluss an OLG Düsseldorf vom 23.8.2006 - I-3 Wx 64/06 = FGPrax 2007, 12). 2. Eine Rubrumsberichtigung scheidet aus, wenn als materielle Anspruchsgegner (hier: eines Schadensersatz- bzw. Aufopferungsanspruchs) sowohl die Wohnungseigentümer als auch die Eigentümergemeinschaft als Verband in Betracht kommen. 3. Zum Ersatzanspruch eines Wohnungseigentümers aus Aufopferungsgesichtspunkten, dessen Laden im Erdgeschoß wegen statischer Probleme der Decke über längere Zeit nicht nutzbar ist. |
| Rechtsgebiete: | BGB, GVG, WEG |
| Vorschriften: | BGB § 906 Abs. 2 Satz 2, GVG § 119 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. B, WEG § 14 Nr. 4, WEG § 21 Abs. 4, WEG a. F. § 44 Abs. 4 Satz 2, |
| Verfahrensgang: | LG Augsburg 7 T 1100/06 vom 06.11.2006 AG Augsburg UR II 266/04 vom 22.02.2006 |
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