JuraForum.de > Urteile > OLG-MUENCHEN > Beschluss vom 13.08.2003, Aktenzeichen: 7 U 2927/02
| Leitsatz: | 1. In einer KGaA können Personen nicht Aufsichtratsmitglieder sein, die unmittelbar oder mittelbar einen bestimmenden Einfluss auf die Willensbildung der persönlich haftenden Gesellschafterin der KGaA ausüben können. Die schlichte Beteiligung (hier 14,4,%) an einer Gesellschaft, die an der persönlich haftenden Gesellschafterin direkt oder mittelbar beteiligt ist, reicht dafür nicht aus. 2. Das satzungsmäßige Recht, als Inhaber einer bestimmten Namensaktie eine Person in den Aufsichtsrat der KGaA zu entsenden, darf von einer Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, die persönlich haftende Gesellschafterin der KGaA ist, nicht ausgeübt werden. |
| Rechtsgebiete: | AktG, ZPO, HGB |
| Vorschriften: | AktG § 68 Abs. 2 Satz 2, AktG § 68 Abs. 2 Satz 3, AktG § 102, AktG § 250, AktG § 279 Abs. 2, AktG § 285 Abs. 1, AktG § 285 Abs. 1 Nr. 1, AktG § 285 Abs. 1 S. 2 Nr. 1, AktG § 287 Abs. 1, AktG § 287 Abs. 2, AktG § 287 Abs. 3, ZPO § 128 Abs. 2, ZPO § 256 Abs. 1, HGB § 164, |
| Verfahrensgang: | LG München I 5 HKO 2178/01 vom 05.04.2002 |
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