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JuraForum.deUrteileOLG-MUENCHENBeschluss vom 06.11.2006, Aktenzeichen: Verg 17/06 

OLG-MUENCHEN – Aktenzeichen: Verg 17/06

Beschluss vom 06.11.2006


Leitsatz:1. Beim Fehlen der vom öffentlichen Auftraggeber verlangten Verpflichtungserklärung für Nachunternehmer ist das Angebot eines Bieters zwingend wegen unvollständiger Erklärungen nach § 21 Nr. 1 Abs. 2 Satz 5 VOB/A i.V.m. § 25 Nr. 1 Abs. 1b VOB/A von der Wertung auszuschließen.

2. Das Erfordernis einer solchen Verpflichtungserklärung muss nicht in der Vergabebekanntmachung veröffentlicht werden; es genügt, dass die Vorlage in den Vergabeunterlagen gefordert wird.
Rechtsgebiete:VOB/A, RL 18/2004/EG
Vorschriften:VOB/A § 21 Nr.1 Abs. 2 Satz 5, VOB/A § 25 Nr. 1 Abs. 1b, RL 18/2004/EG Art. 43 Abs. 2, RL 18/2004/EG Art. 43 Abs. 4, RL 18/2004/EG Art. 48 Abs. 3, RL 18/2004/EG Art. 48 Abs. 6,
Verfahrensgang:VK Nordbayern 21.VK-3194-30/06 vom 09.10.2006

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