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JuraForum.deUrteileOberlandesgericht KölnUrteil vom 03.07.2008, Aktenzeichen: 18 U 191/04 

OLG-KOELN – Aktenzeichen: 18 U 191/04

Urteil vom 03.07.2008


Rechtsgebiete:ZPO, BGB, AktG, InsO, EGAktG
Vorschriften:§ 16 ZPO, § 22 ZPO, § 29 ZPO, § 138 BGB, § 139 BGB, § 269 BGB, § 36a Abs. 2 AktG, § 46 AktG, § 52 Abs. 1 AktG, § 53 AktG, § 93 AktG, § 116 AktG, § 188 Abs. 2 S. 1 AktG, § 242 AktG, § 17 InsO, § 11 EGAktG
Verfahrensgang:LG Köln, 82 O 118/03 vom 17.09.2004

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Weitere Entscheidungen vom OLG-KOELN

OLG-KOELN – Beschluss, 24 U 38/08 vom 20.06.2008

Diese Entscheidung enthält keinen zur Veröffentlichung bestimmten Leitsatz.

OLG-KOELN – Beschluss, 2 Ws 207/08 vom 03.06.2008

1. Zahlungen, die ein Pflichtverteidiger für seine Tätigkeit im Ermittlungsverfahren von seinem Mandanten erhalten hat, sind nach § 58 Abs. 3 RVG auf seine Pflichtverteidigergebühren für die gesamte erste Instanz anzurechnen. Dieses Ergebnis ist weder durch die Gestaltung des Kostenfestsetzungsantrages noch durch Honorarvereinbarungen zu umgehen.

2. Auch Zahlungen auf Auslagen (Reisekosten) sind grundsätzlich nach § 58 Abs. 3 RVG anzurechnen.

OLG-KOELN – Beschluss, 2 Ws 249/08 vom 26.05.2008

1. In der gegenüber einer Suchtberatungsstelle abgegebenen "Einverständniserklärung", mit der bestätigt wird, dasss die Post an die Einrichtung geschickt werden soll, kann eine Bevollmächtigung der in der Einrichtung tätigen Personen zur Entgegennahme von Zustellungen liegen, die eine Zustellung nach § 171 ZPO ermöglicht.

2. Die Beweiskraft der Zustellungurkunde nach § 182 Abs. 1 S. 2 in Verb. mit 418 ZPO wird nicht in Frage gestellt, wenn in der Zustellungsurkunde vom Fall einer Ersatzzustellung nach § 37 Abs. 1 StPO in Verb. mit § 178 Abs. 1 Nr. 3 ZPO ausgegangen wird, bei zutreffender rechtlicher Bewertung aber eine Zustellung nach § 171 ZPO anzunehmen ist.

3. Von der Möglichkeit der öffentlichen Zustellung soll wegen der damit für den Zustellungsempfänger regelmäßig verbundenen Nachteile nur als "ultima ratio" Gebrauch gemacht werden.

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