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JuraForum.deUrteileOLG-KOBLENZUrteil vom 31.05.2002, Aktenzeichen: 10 U 1039/01 



OLG-KOBLENZ – Aktenzeichen: 10 U 1039/01

Urteil vom 31.05.2002


Leitsatz:Eine wirksame Anfechtung des Versicherungsvertrages wegen arglistiger Täuschung liegt vor, wenn die Versicherungsnehmerin (selbständige Gastwirtin) beim Abschluss des Versicherungsvertrages über den gefahrerheblichen Umstand einer bei ihr diagnostizierten Hirnatrophie täuscht, sie ca. 2 Jahre nach Versicherungsabschluss wegen Multipler Sklerose berufsunfähig wird.
Rechtsgebiete:VVG, BGB
Vorschriften:VVG § 22, BGB § 123,
Stichworte:Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung,
Verfahrensgang:LG Bad Kreuznach 2 O 97/99

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